Von der Kaffeemaschine zum Kaffeevollautomaten

Von der Kaffeemaschine zum Kaffeevollautomaten

Von der Kaffeemaschine zum Kaffeevollautomaten

Die Beliebtheit eines vollmundigen Kaffees ist kaum mit Worten zu beschreiben. Das liegt unter anderem an der Tatsache, dass die ursprünglichen Kaffeemaschinen gewichen und durch moderne Kaffeevollautomaten ersetzt wurden.

Über Jahrzehnte war es üblich, den morgendlichen Kaffee aus einer ganz klassischen Kaffeemaschine zu genießen. Die heutige Lage ist jedoch eine andere, denn das Angebot praktischer Geräte ist kaum zu überblicken.

Doch wie hat sich das Ganze eigentlich entwickelt und wer hat den ersten Vollautomaten erfunden? Mit den nachfolgenden Abschnitten geben wir Usern Antworten – inklusive Erklärungen, wann es die Serienreife gab und wie die weitere technische Weiterentwicklung aussah.

 

Die Erfinder des allerersten Kaffeevollautomaten

Wie in vielen Bereichen des Lebens war es auch bei der Erfindung des ersten serienreifen Kaffeevollautomaten so, dass dies den Schweizern zuzuschreiben ist – die Rede ist von Arthur Schmed, der in Rüti nahe dem Züricher Sees auf die Idee kam.

Der war als Ingenieur tätig und nahm es sich im ersten Schritt zur Aufgabe, eine bis dato nicht funktionstüchtige Espressomaschine wieder zum Laufen zu bringen. Vorab gab es natürlich das Unternehmen Otto Bengtson KG die 1960 den ersten Vollautomaten entwickelten und ab 1964 vermarkteten.

Dieser fungierte allerdings nur als ersten Schritt, denn besagter Arthur Schmed forschte kontinuierlich weiter. Nachdem die Reparatur geglückt war, kam ihm eine Idee. Mit seinen Erkenntnissen müssen es doch möglich sein, den optimalen Espresso wie auf Knopfdruck zu bekommen.

Die Idee nahm nach und nach Gestalt an, wenngleich letztlich noch zwei weitere Jahre bis zur Fertigstellung des ersten Prototyps vergingen.

 

1985 gelingt die Serienreife

Nach Kritik und Zweifeln diverser Unternehmen dauerte es bis ins Jahr 1985, ehe der von der damaligen Marke Solis erste Espresso Vollautomat an den Start ging.

Mit der Zeit erlang das Modell also die Serienreife und doch stellte man schnell fest, dass eine technische Weiterentwicklung unverzichtbar sei.

Arthur Schmed war begeistert und ungeachtet der großen Nachfrage versprühte er den Drang, das Produkt auf Basis der Kundenrezensionen, Herausforderungen und Probleme weiterzuentwickeln.

Mit der Zeit wechselte die Herstellung der Kaffeevollautomaten die Besitzer und es drängten neue Unternehmen auf den Markt. Schnell wuchs die Nachfrage und heutzutage sind Kaffeevollautomaten weltweit etabliert.

Heutzutage sind die modernen Vollautomaten nicht mehr wegzudenken, haben unseren Alltag bereichert und sind in Büros, Cafés oder Bars fester Bestandteil.

 

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  •  1960: Otto Bengtson entwickelt in Berlin den ersten Vollautomaten
  • 1964: Die Otto Bengtson KG vermarktet den ersten Vollautomaten mit Mühle
  • Ende der 1970er-Jahre: Arthur Schmed entwickelt den ersten Prototyp eines funktionstüchtigen Kaffeevollautomaten
  • 1980: Schmed stellt den ersten Prototyp her
  • 1985: Der Firma Solis gelingt unter der Feder von Schmed die Serienreife des ersten Espresso-Vollautomaten

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